
Beim Vertrieb von Fondsanteilen spielt die Datenerfassung und Datenübermittlung eine entscheidende Rolle. Leider kommt es bei beiden Prozessen häufig zu Fehlern und der Nachbearbeitungsaufwand ist hoch.
Insbesondere durch externe Vertriebspartner steigt die Fehlerquote bei der Zeichnung von Fondsanteilen stark an. Eine erhebliche Anzahl von Zeichnungsvorgängen müssen darum nachbearbeitet werden, weil Angaben auf den Zeichnungsscheinen fehlen oder falsch sind.
Eine Lösung sind Webanwendungen, die sicher und fehlerfrei durch den Abschlussprozess führen (Wizzards) und nur dann zu einem Abschluss (Zeichnung) führen, wenn die Angaben richtig und vollständig gemacht wurden. Die Entwicklung komplexer Web-Anwendungen steckt jedoch voller Risiken, ist aufwendig und kann nicht für jeden neuen Fonds neu erfolgen.
Mit dem »Elektronischen Zeichnungsschein« sinkt der Erfassungsaufwand beträchtlich, weil doppelte Eingaben vermieden werden können. Schnell und ohne Programmierkenntnisse lassen sich die Oberflächen der Wizzards und ihre Logik an neue Fonds anpassen. Außerdem wird sichergestellt, dass das sichtbare, freie Volumen der jeweiligen Fonds auch dem tatsächlichen freien Volumen entspricht. Die Datenqualität der Zeichnungsscheine ist höher, da es praktisch keine Übertragungsfehler mehr gibt. Die Mehrfacherfassung der Daten entfällt. Das durch Unterschrift rechtswirksame Papierdokument trägt einen eindeutigen Hash-Wert. Stimmt dieser Wert mit dem des elektronisch eingegangenen Datensatzes überein, ist das Dokument echt. Auch der kostenintensive Serviceaufwand konnte stark verringert werden, da das Nachtelefonieren bei unvollständig ausgefüllten Zeichnungsscheinen entfällt.
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