
Im Ergebnis einer Ausschreibung hat sich Hamburg für das Formularservers von bol entschieden. Ein wesentlicher Teil des bol-Formular-Systems ist dabei xima® forms, das in der Gesamtlösung für die Erstellung und Bereitstellung dynamischer und interaktiver Formulare verantwortlich ist. Als erstes Projekt wird ein Verfahren im Umfeld der Aufbereitung von Vergabeunterlagen für Bauleistungen umgesetzt werden. In ihm soll der gesamte Prozess durchgängig elektronisch auf Basis intelligenter Online-Formulare abgebildet werden. Bis zu 500 Vergabestellen werden künftig die Aufbereitung von Vergabeunterlagen online über das System abwickeln.
Bei der Umsetzung von Metaformularen zur Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie (EU-DLR), wurden im letzten Jahr durch die xima und Partner wie bol auf Basis der xima® forms - Technologie Bedienoberflächen realisiert, die Maßstäbe setzen. Mehr und mehr wird dabei in Projekten wie dem Kita-Antrag der Stadt Dresden sichtbar, was elektronische Formulare im Kern sind - Interfaces zu Fachverfahren. So wird der Bürger selbst zum Mit-Bearbeiter seiner eigenen Anträge und Verwaltungsverfahren - eine Entwicklung die in der Wirtschaft bereits weiter vorangetrieben wurde.
Möglich wird dies durch Eingabeoberflächen (eFormulare) die sicherstellen, dass keine Fehleingaben erfolgen können und deshalb direkt in die entsprechenden Fachverfahren integriert werden können. Bei der Fülle öffentlich rechtlicher Antragsverfahren kommen manuell programmierte Lösungen dafür nicht mehr in Betracht, da bereits ihre Entwicklung, noch mehr aber die Unterhaltungskosten viel zu hoch sind. Mit dem Formulardesigner xima® forms können Änderungen an den Anwendungen von den betroffenen Ämtern in der Regel selbstständig durchgeführt werden. Die entstehenden Betriebskosten der so erstellten Webanwendungen sind nicht höher als die vergleichbarer PDFs - die Nutzerfreundlichkeit kann jedoch ungleich besser sein und es entstehen echte Einspareffekte in der Verwaltung.