
Die xima media wird 2007 gemeinsam mit der Agentur Heimrich & Hannot mehrere Internet-Portale für das Sächsische Staatsministerium für Soziales aufbauen. Die beiden sächsischen Unternehmen arbeiten bereits seit mehr als drei Jahren in verschiedenen Projektkonstellationen erfolgreich zusammen. Dazu zählt u.a. die Umsetzung des sächsischen IT-Portals saxxess.com.
Die aktuellen Projektplanungen gehen von einer Umsetzung mehrerer Themenportale bis Ende 2007 aus. Die mit dem bisherigen Internetauftritt des Sächsischen Ministeriums für Soziales gesammelten Erfahrungen flossen in ein detailliertes Konzept mit klar definierten Handlungsfeldern künftiger Projekte ein.
So wurde in Auswertung der Log-File-Daten als auch der Online-Nutzerumfrage deutlich, dass mindestens ein Drittel der Nutzer die Online-Angebote aus dem Geschäftsbereich des SMS über externe Suchmaschinen (Google etc.) finden. Damit kommen einer Suchmaschinen-freundlichen Umsetzung der Internetseiten und einer sinnvollen Auszeichnung mit Metainformationen erhebliche Bedeutung zu. Dies sind gleichzeitig auch Forderungen der Gestaltungsrichtlinie für sachsen.de. Auch die thematisch-hierarchische Navigation entlang des Themenbaums ist von Bedeutung. Hier wurde aber insbesondere aus den Umfrageergebnissen deutlich, dass es den Nutzern offensichtlich schwer fällt, ihr konkretes Anliegen in die abstrakten Benennungen der Themenbereiche und Themen zu »übersetzen«.
Die thematische Strukturierung der Online-Angebote und deren Benennungen müssen also soweit als möglich der Begriffswelt der Zielgruppen folgen. Diese Bewertung deckt sich insoweit mit einer der zentralen Forderung des neuen Online-Styleguides des Freistaates Sachsen. Unter der Bezeichnung »Themenportale« werden in sich geschlossene Internetauftritte unter www.sachsen.de verstanden, die eine größere Anzahl von Informationen und Dienstleistungen aus einem thematischen Kontext zusammenfassen. Die Zusammenfassung und Benennung erfolgt dabei aus Sicht der mit dem Internetauftritt adressierten Zielgruppe(n), muss also nicht unbedingt den Strukturen und Bezeichnungen der anbietenden Verwaltungen entsprechen.
Themenportale – also aus Nutzersicht thematisch strukturierte Internetauftritte – werden von einer Portalseite eingeleitet, der beliebig viele Inhaltsseiten folgen können. Die inhaltliche Verantwortung für Themenportale wird eindeutig einer Verwaltungseinheit zugeordnet. Die ressortübergreifend tätige AG Content koordiniert die Platzierung, Struktur und Benennung der Themenportale. Eine wesentliche Herausforderung im Konzeptprozess war es, den Grundsatz der Strukturierung der Online-Angebote aus Nutzersicht in den Fachreferaten zu vermitteln und Akzeptanz dafür zu erreichen, dass damit die existierenden, verwaltungsbezogenen Internetauftritte zu verwaltungsübergreifenden Themenportalen entwickelt werden.