
In Kooperation mit dem Münchner Unternehmen M.O.S.S. Computer Grafik Systeme findet zurzeit das Reengineering des Fachinformationssystems Wasserrechtlicher Vollzug (FIS WrV) statt. Das FIS WrV wurde in den 90-er Jahren eingeführt und umgesetzt. Die eingesetzten Technologien entsprachen dem damaligen Stand der Technik, wurden aber den neuen Anforderungen nicht mehr gerecht.
Die Ziele der Neuimplementierung des »FIS WrV« sind:
Die neue Lösung:
Die Datenhaltung und Bereitstellung von Diensten wird über das Produkt envVision, einer innovativen, hochmodernen Technologie der Firma M.O.S.S. umgesetzt.
Wesentliche Kriterien von envVision, die für das FIS WrV von Bedeutung sind, sind die generische Ausrichtung der Anwendung (die beliebige Bedienung von Datenstrukturen), die Einheit von Sach- und Grafikdaten im Entwurf und in der Datenverarbeitung, die Bereitstellung aller notwendigen Verarbeitungsfunktionen für Sach- und Grafikdaten, die Bereitstellung von Standard-Web-Diensten und nicht zuletzt der soweit wie möglich durchgängig gestaltete Prozess von der Datenmodellierung bis zum Produkt über Standard-Werkzeuge und -Methoden.
Die Kommunikation zwischen den einzelnen Komponenten erfolgt via standardisierter Web-Dienste (im Wesentlichen über SOAP sowie WFS/ WFS-T des OGC). Durch die Bereitstellung standardisierter Dienste aus envVision ist es möglich, beliebige Web-Clients (der die Standard-Dienste verarbeiten kann) für die Datenanalysen und -bearbeitungen einzusetzen.
envVision setzt auf die GIS-Standard-Software ArcGIS-Server der Fa. ESRI auf. Mit ArcGIS-Server wird nun die modernste Basistechnologie genutzt, mit der Geoinformationen im Web editiert werden können. envVision ist eine ArcGIS-Server-Extension, die die Erfassung und Verarbeitung von Grafikdaten und ihre Verknüpfung mit den Sachdaten sicherstellt. Alle bekannten ArcGIS-Server-Funktionalitäten stehen zur Verfügung. Außerdem erfolgte eine Erweiterung der OGC-konformer Dienste.

Ausgewählte Ansichten des Fachinformationssystems »Wasserrechtlicher Vollzug«